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Einsam unter Amerikanern

Deutschland
20.02.2011
Von Jürgen Herda    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
"Dicht dran" an den USA: Zitate aus Siegried Schröpfs Anwaltsthriller
Die Protagonisten legen weite Wege zurück: Würzburg, Basel, Mexiko, Guatemala, El Salvador, Argentinien, USA - Siegfried Schröpf lädt in seinem Anwaltsthriller "Dicht dran" zu einer Weltreise mit gelungenen Beschreibungen von Landschaften, Menschen und der Atmosphäre vor Ort. Wir lassen Zitate aus dem Buch für sich selbst sprechen.
Galerie
Eingeschneites Boston nach einem Blizzard.

„Als Dr. Simone Rothe am 6. Januar 2008 spätnachmittags in Boston aus dem Flugzeug stieg, blies ihr ein eisiger Wind entgegen, und das erste, was sie sah, waren riesige Schneeberge. Sie hatte schon im Flugzeug gelesen, dass hier vor ein paar Tagen ein Blizzard durchgezogen war. Allerdings hätte sie sich solche Schneemassen nie vorstellen können. Wie musste das hier ausgesehen haben, bevor geräumt worden war?“ (S. 39)

„Das Appartement befand sich im ersten Stock einer netten vierstöckigen Häuserzeile im typischen Klinkerstil der amerikanischen Ostküste. Ein Hydrant vor der Haustüre auf einem sehr breiten Gehsteig. Gleich daneben ein Baum. Fensterläden, gemütlich aussehende Sprossenfenster. Ihre Wohnung hatte einen Balkon mit Blick auf einen Park, der gleich hinter der dreispurigen Beacon Street begann.“ (S. 40)

Big Boss
Haifischbecken: die Börse in den USA.

„Irgendwann im März klopfte es an ihrer Bürotür. Es war Colin Frazer – höchstpersönlich. Colin Frazer, der CEO der Boston Counsel, der Big Boss, der höflich anklopfte: ,May I?‘ Er kam zu ihr, in ihr Büro, um ihr zu gratulieren: ,You have done a very good job! To get the Centerbank is a big success for the whole Boston Counsel Team …‘ Er schüttelte ihr die Hand, plauderte ein paar Minuten – wie sie sich den eingelebt hätte, welche Probleme es gäbe – und dann war er wieder verschwunden. Und Simone war schwer beeindruckt.“ (S. 41)

„Sie spürte auf einmal, wie nahe sie einer Kündigung, einer Flucht war. Ihre Einsamkeit, ihre Arbeitsumgebung mit den steifen, dunkel gekleideten Kollegen, deren Freundlichkeit davon ablenkte, wie unpersönlich und unnahbar sie waren. Ab und an trafen sie sich nach der Arbeit für einen kleinen Drink, aber sie hatte auch nach vielen Wochen noch keine engere Freundschaft aufbauen können. Sie kannte von Albany diese freundliche Unverbindlichkeit der Amerikaner, die aber damals von der Offenheit im universitären Umfeld kompensiert wurde. Hier in der Bankenumgebung verstärkte sich dieser Charakterzug. Diese unüberwindlich erscheinenden Fassaden verdeutlichten ihre Einsamkeit noch.“ (S. 51)


 

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