Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
Espresso der Extra-Klasse


Bundesliga-Tickets mit Garantie!


     
Hotelsuche in 
 

Einmaliges Zypern

Europa
Von Norbert Eimer   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Die Entstehung der Republik, die türkische Invasion und der Beitritt zur EU
1974 markierte einen entscheidenden Wendepunkt in der jüngeren Geschichte von Zypern: Die Türkei marschierte im Norden des Landes ein und hält diesen bis heute besetzt.
Galerie
Am 16. August 1960 wurde Zypern offiziell eine unabhängige Republik. Der zypriotische Staat wurde Mitglied der Vereinten Nationen, des Commonwealth, des Europarates und der Bewegung der Blockfreien. Aufgrund der Verträge von Zürich und London unterhielt Großbritannien weiterhin zwei souveräne Militärstützpunkte in der Größenordnung von 158 Quadratkilometer in Dekélia, östlich von Lárnaka, und in der Gegend von Akrotíri-Episkopí, in der Nähe von Lemesós. Im Rahmen der obigen Verträge wurden zwei Abkommen geschlossen: ein Allianz- und ein Garantieabkommen. Letzteres erteilte den drei Garantiemächten – Großbritannien, Türkei und Griechenland – das Recht, im Fall einer Verletzung der Vertragsbestimmungen einzuschreiten.
Bis heute wird der Norden Zyperns von der Türkei besetzt.

Obwohl die Verfassung Zyperns die grundlegenden Freiheiten und Rechte der Bürger gewährleistete, erwies sie sich in manchen Bereichen als schwer anwendbar. Im Jahr 1963 schlug der Staatspräsident eine Verfassungsrevision vor, die von der zyperntürkischen Führung und der Türkei zurückgewiesen wurden. Daraufhin zogen sich die Zyperntürken aus dem Kabinett zurück und gründeten die verfassungswidrige “Provisorische Zyperntürkische Verwaltung”. Seit Beginn des Jahres 1964 sind, aufgrund von Auseinandersetzungen zwischen den Volksgruppen und nach einem diesbezüglichen Entscheid des Sicherheitsrates, UN-Friedenstruppen auf der Insel stationiert.
Gemälde von William Adolphe Bouguereau: Die Geburt der Venus.

1974 inszenierte die griechische Militärjunta einen Staatsstreich auf Zypern, um Staatspräsident Makários zu stürzen. Aufgrund dieses Putsches marschierte die Türkei am 20. Juli 1974 im Nordteil Zyperns ein und besetzte 37 Prozent des zypriotischen Staatsgebietes, was die Vertreibung von rund 200.000 Zyperngriechen nach sich zog. Trotz der internationalen Verurteilung der Türkei und der Anerkennung der rechtmäßigen Ansprüche des zypriotischen Volkes durch Resolutionen der Vereinten Nationen, des Sicherheitsrates, des Commonwealth, der Bewegung der Blockfreien und anderer internationaler Organisationen halten die türkischen Streitkräfte bis heute den Nordteil der Insel gewaltsam besetzt. Am 1. Mai 2004 wurde Zypern – mitsamt dem besetzten Norden – Vollmitglied der Europäischen Union. In einem Protokoll des Beitrittsvertrags wird jedoch vermerkt, die Anwendung des EU-Regelwerks in denjenigen Gebieten der Republik Zypern, in denen (aufgrund der türkischen Besatzung) die Regierung der Republik Zypern keine Kontrolle ausübt, werde bis zur Lösung der Zypernfrage aufgeschoben. Die Verhandlungen und Bemühungen um eine gerechte und funktionale Lösung werden weiterhin fortgesetzt.

Fakten
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Mit Europa hat sie wenig mehr zu tun, als die ständige Präsenz von Kolonialherren – Griechen, Römer, Kreuzritter und Briten. Und natürlich den EU-Beitritt von 2004, der Hoffnung schürte, dass die Teilung überwunden werden könnte. Zypern, die
Es scheint, als hätten die Götter diese Insel für sich selbst erschaffen: Wie ein Trittstein liegt Zypern da – von hier aus sind es Katzensprünge nach Europa, nach Asien und nach Afrika. Bis zur türkischen Südküste sind es gerade mal 70
Da, wo Aphrodite, die Schaumgeborene an Land stieg, sich mit Hephaistos, dem Gott der Schmiede, verehelichte und diesen mit Ares betrog. Hephaistos schmiedete daraufhin ein unsichtbares Netz und Aphrodite samt ihrem Liebhaber verfingen sich darin
Satellitenbild von NikosiaUN-Schutzzone in NikosiaSitz des Erzbischofs und IkonenmuseumDie Universität ZypernSelimiye-Moschee (bis 1570 St. Sophia Kathedrale)Klimadiagramm von Nikosia"Nikosia", auch "Nicosia", griechisch "Lefkosía"
"Lefka", griechisch "Lefgios", türkisch "Lefke", ist ein Ort im Bezirk Nikosia in der Bucht von Morphou im Norden der Mittelmeerinsel Zypern.Die Stadt gehört völkerrechtlich zur Republik Zypern, die jedoch seit der Invasion der türkischen
Das mittelalterliche Kastell am Hafen von PaphosDas OdeonBodenmosaik (Apollon)Die „Königsgräber“"Paphos", griechisch "Pafos" ("Πάφος"), , ist eine Hafenstadt im Südwesten der Mittelmeerinsel Zypern und Hauptort des gleichnamigen
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Berlin (dpa) - Die Grünen haben gefordert, in einer Jamaika-Koalition mit der Union und der FDP zwei Vize-Kanzler zu benennen. Der Geschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, sagte der «Bild»-Zeitung (Montag): «Grüne und FDP müssten
Berlin (dpa) - Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner hat sich hinter die geplante Nominierung von Lars Klingbeil zum Generalsekretär seiner Partei gestellt. «Nach einem 20,5-Prozent Wahlergebnis haben wir wirklich andere Sorgen als nur
Berlin (dpa) - Der Sohn von Schauspielerin Uschi Glas, Ben Tewaag («Promi Big Brother 2016»), ist am Berliner Hauptbahnhof überfallen worden. Ein 22-Jähriger habe am Freitagnachmittag versucht, Tewaag sein Gepäck zu entreißen, und ihm mit der
Berlin/Saarbrücken (dpa) - Vor der zweiten Sondierung einer sogenannten Jamaika-Koalition hat der Grünen-Verhandler Jürgen Trittin die FDP kritisiert. «Bei aller Gegensätzlichkeit haben sich Union und Grüne in der ersten großen
Frankfurt/Singapur (dpa) - Die Ölpreise sind zu Beginn der neuen Handelswoche leicht gestiegen. Am Montagmorgen kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 57,90 US-Dollar. Das waren 15 Cent mehr als am
Frankfurt/Main (dpa) - Der Euro ist am Montag weiter unter der Marke von 1,18 US-Dollar geblieben. Starke Impulse gab es zunächst nicht. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,1770 Dollar und damit etwa so viel wie am Freitagabend.
Wetter

Nikosia


(23.10.2017 10:01)

15 / 26 °C


24.10.2017
15 / 25 °C
25.10.2017
15 / 27 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN
banner

banner

banner

banner

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum