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Ede (Niederlande)

Niederlande, Ede
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"Ede" () ist eine Stadt und Gemeinde der Provinz Gelderland (Niederlande). Sie hat (Dezember 2008) ca. 107.668 Einwohner (die Stadt selbst nur 68.000). Ihre Gesamtfläche beträgt etwa 320,9 km². Sie ist somit die größte Gemeinde der Niederlande nach Apeldoorn. In der Gemeinde liegen, nebst Ede selbst, auch die Dörfer Otterlo, Lunteren, Bennekom und Harskamp.

Lage und Wirtschaft
Ede liegt im Südwesten des Waldgebietes Veluwe, an der Autobahn und Eisenbahnstrecke Utrecht – Arnheim – Oberhausen, einer weitere Autobahn (A30) und Nebeneisenbahnstrecke nach Barneveld. Gute Straßen führen nach Apeldoorn, dem südlichen Nachbarn Wageningen, und westlich nach Veenendaal.
Die bis 2002 wichtige Kunstfaserindustrie (AKU - Akzo) hat Ede verlassen. An ihrer Stelle sollen Kleinbetriebe und mehr Tourismus neue Arbeitsplätze schaffen. Für die Wirtschaft Edes sind am wichtigsten:
*der Tourismus (wegen der Heide - „Ginkelse Heide“, der Wälder usw.); der Naturpark „Hoge Veluwe“ liegt größtenteils auf dem Gebiet von Ede
*die Landwirtschaft (im Westen der Gemeinde: „Gelderse Vallei“ mit Hühnerzucht)
*der Dienstleistungsbereich (Altersheime und andere Heilinstitute, Konferenzzentren)
*das Militär (es gibt mehrere Kasernen und Truppenübungsplätze in der Gemeinde).

In Ede und Bennekom leben auch Pendler, die in Utrecht und Arnheim arbeiten.

Geschichte
Das Gebiet Edes lieferte den Archäologen viele Funde, unter anderem aus Hügelgräbern der Jungsteinzeit und der Bronzezeit. Ob rund 30.000 Jahre v. Chr. schon die Neandertaler hier lebten, ist noch nicht geklärt. Später aber lebten im heutigen Ede lange Zeit germanische Stämme, unter anderem um 400 n. Chr. die Chamaven. Im Frühmittelalter entstanden Ede und Bennekom als kleine Bauerndörfer. Ede wird 1216, Lunteren 1300 in Schenkungsurkunden erwähnt. Nach der Reformation wurden die Dörfer bald protestantisch, in Lunteren aber konnten sich die Katholiken noch ein Jahrhundert behaupten. Eine uralte sandige Handelsstraße, auch „Hessenweg“ genannt, verband die Messestädte Köln und Frankfurt mit Utrecht und lief von Arnheim über Ede nach Amersfoort. Diese so genannte Itinerare waren bei den Reisenden und Kaufleuten sehr beliebt. Die hessischen Fuhrleute freuten sich wiederum weit über die deutsche Grenze hinaus eines guten Rufes. Wachstum trat erst ab 1840 ein, als die Eisenbahnlinie Utrecht – Arnheim eröffnet wurde und der alte „Reichsweg Arnheim – Utrecht“, sodann kurz vor dem Zweiten Weltkrieg die Autobahn Arnheim – Utrecht (auch "Hazepad" genannt), und dazu mehrere Landstraßen kamen. Im Jahr 1902 kam die Eisenbahn Ede – Barneveld hinzu. Das ermöglichte den Tourismus in die nahegelegene Veluwe und die Ansiedlung von Sanatorien usw. Die Kunstfaserfabrik des Akzo-Nobel-Konzerns (ehem. AKU) war hier von etwa 1920-2002 sesshaft. Ab etwa 1880 wurden Ede und Harskamp wichtige Garnisonsorte des niederländischen Heeres.

Sehenswürdigkeiten
*Ede und Bennekom haben beide im Ortskern eine spätmittelalterliche Kirche, die Oude Kerk und die Alexanderkerk.
*In Otterlo befindet sich ein Fliesenmuseum, in Ede ein Heimatmuseum mit archäologischen Fundstücken.

*Ein kleiner Teil der Kasernen ist als Militärmuseum dem Publikum zugänglich, u.a. das Museum des niederländischen Fernmeldedienstes ("Verbindingsdienst").
* In Otterlo befindet sich auch das Kröller-Müller-Museum, in dem sich die zweitgrößte Vincent van Gogh -Sammlung der Welt befindet. Das Museum geht auf die deutschstämmige Malerin und Kunstsammlerin Helene Kröller-Müller zurück.

"Parks"
* Der wichtigste Naturpark ist „Hoge Veluwe“ mit dem Kröller-Müller-Museum bei Otterlo.
*Weitere wichtige Naturgebiete der Veluwe auf dem Grundgebiet von Ede sind:
**Ginkelse Heide (zum Teil Militärgelände: bei Schießübungen gesperrt)
**Planken-Wambuis
**Driesprong
**Deelerwoud

Man kann hier also viele Wanderungen und Radtouren machen.


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 02.03.2021 15:12 von den Wikipedia-Autoren.
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