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Dritte gefährliche Postsendung - Polizei sucht DHL-Erpresser

Deutschland
14.01.2018
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Unweit des Weihnachtsmarkts in Potsdam taucht vor sechs Wochen eine Paketbombe auf. Der Fall entpuppt sich als Erpressung von DHL. Nun wird erneut eine gefährliche Postsendung entdeckt, dieses Mal in Berlin. Wer dahinter steckt, ist weiter offen.

Berlin (dpa) - Im Zuge der Erpressung des Paketdienstleisters DHL untersucht die Polizei nun eine dritte gefährliche Postsendung. Spezialisten des Brandenburger Landeskriminalamts werten nach dem Fund eines explosiven Umschlags in einer Berliner Bank die Spuren aus - dies kann noch eine Weile dauern. Es gebe keinen neuen Stand, sagte der Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums, Torsten Herbst, am Sonntag. Die Ermittler gehen von einem Zusammenhang des Berliner Falls mit den Paketbomben aus, die zuvor in Potsdam und Frankfurt (Oder) gefunden worden waren. Der Paketdienstleister DHL wurde um eine Millionensumme in der Digitalwährung Bitcoin erpresst.

Die am Freitag entdeckte Versandtasche wird am kriminaltechnischen Institut im brandenburgischen Eberswalde untersucht. Polizeisprecher Herbst rechnet damit, dass die Spurenauswertung noch weit über das Wochenende hinaus dauern wird. Zugleich betonte er: «Wir gehen nach wie vor davon aus, dass es sich um einen regionalen Täter oder um regionale Täter handelt.»

Der Umschlag mit einer Zündvorrichtung und vermutlich Schwarzpulver aus Feuerwerkskörpern war am Freitag in einer Bankfiliale in Berlin-Steglitz aufgetaucht. Der Berliner Polizeisprecher Thomas Neuendorf hatte betont: «Dieser Brief und der Inhalt hätte Menschen verletzen können.» Nach dpa-Informationen gibt es bei der Bauart Ähnlichkeiten zu den früheren Paketbomben.

Eine DHL-Sprecherin sagte am Samstag mit Blick auf den Fund in Berlin: «Wir arbeiten eng mit den Ermittlungsbehörden zusammen und unterstützen sie, wo wir können. Aber wir können und möchten das nicht kommentieren.» 

Nach Angaben der Polizei wurde der Umschlag im DIN-A4-Format über die Deutsche Post aufgegeben und durch einen Paketzustelldienst geliefert. Es habe sich aber nicht um DHL gehandelt. Auf die Frage, ob mit der neuen Sendung auch Geld erpresst werden sollte, wollte sich Herbst aus ermittlungstaktischen Gründen nicht äußern.

Die Paketbombe in Potsdam war im Dezember in der Nähe des Weihnachtsmarkts in einer Apotheke abgegeben worden. In der Sendung entdeckten die Ermittler neben einem sogenannten Polenböller, Batterien und einer Metalldose voller Nägel einen mit einem QR-Code verschlüsselten Erpresserbrief. Anfang November war zudem eine Paketbombe an einen Online-Händler in Frankfurt (Oder) geschickt worden.

 

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