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Drei Farben für Kiew

Ukraine, Kiew
Von Jürgen Herda   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Die Mutter der slawischen Städte strahlt in Grün, Gold und politisch Orange
Wie? Sie haben keine Vorstellung von Kiew? Keinen blassen Schimmer? Ein wenig könnten Sie sich schon anstrengen, das ist hier ja kein Konsumportal. Na gut, ein wenig helfen wir Ihrer Fantasie auf die Sprünge: Dynamo! Genau, da war doch was, der 13-fache-sowjetische Fußballmeister – immerhin, der kleinste gemeinsame Nenner. Aber ein Ruhmesblatt ist das ja noch nicht. Also, weiter: was fällt Ihnen zum Begriff Fernsehturm ein? Aber ja, der ist mit seinen 385 Metern vermutlich die höchste Stahlfachwerkkonstruktion der Welt. Das ist ja jetzt schon Trivial-Pursuit-Niveau, bravo! Schön und gut, werden Sie sagen, aber ich fahre doch wegen dem Tabellenletzten der Gruppe F der Championsleague und einem Eisenkoloss nicht bis ans östliche Ende Europas! Irrtum, meine Damen und Herren, Kiew jeden einzelnen Kilometer vorbei an mürrischen Grenzwärtern, grimmigen Schmugglern und verschlagenen Taxifahrern wert – Kiew ist orange wie seine Revolution, golden wie seine Kuppeln, grün wie seine Parks und abgefahren wie „Feierabend in Kiew“, trashiger Song der norddeutschen Dada-Elektroband KiEw. Nomen est omen.
Galerie
Wydubytschi-Kloster: das sakrale Architekturkomplex entstand in 11. Jahrhundert.

Da sehen Sie mal wieder, wenn Sie wenigstens ein vernünftiges Hobby hätten, wie etwa den faszinierenden Orientierungslauf, dann müssten wir Ihnen hier nicht erklären, wie und wo der Hase in Kiew läuft. Sicher hätten Sie dann im August 2007 bei den Weltmeisterschaften dieser noch jungen Sportart teilgenommen und könnten nun das schöne alte ukrainische Sprichwort bestätigen: „Im Sommer kann man von einem Ende Kiews bis zum anderen laufen, ohne auch nur ein einziges Mal den kühlen Schatten der Bäume verlassen zu müssen.“ Denn Kiews Reichtum an Rosskastanien (sprich: Kaschtan) ist so beeindruckend, dass sich der olle General Charles de Gaulle vor Begeisterung kaum noch einkriegte: „Ich habe viele Parks in Städten gesehen, aber noch nie eine Stadt, die in einem Park liegt.“

Eingegrenzt wird das grüne Idyll, das man in früheren Jahrhunderten durch das Goldene Tor, einem von Jaroslaw dem Weisen nach Konstantinopler Vorbild errichteten Stadttor, betrat, mancherorts noch von der Kievskaya krepost, den Resten der Kiewer Festung. Den Komplex an Befestigungsbauwerken zog im 19. Jahrhundert die russische Armee hoch. Nachdem die Wachgebäude im 20. Jahrhundert ihren Zweck eingebüßt hatten, wurden einige von ihnen restauriert und in ein Museum umgewandelt. Dazwischen beherbergt die Stadt nicht weniger als fünf Parks von mittlerem Waldformat: Der Botanische Garten „A.V.Fomin“, den die Kiewer Universität Schewtschenko 1839 eröffnete mit 22,5 Hektar und 8000 Pflanzenarten; der malerische Botanische Garten der Wissenschaftlichen Akademie neben dem Kloster Wijdubitskij, auch Zentraler Botanischer Garten genannt, mit 13000 Pflanzenarten aus aller Welt auf 120 Hektar; der Siegespark, Park Peremohy,  in der Nähe der U-Bahn-Station Darnytsia; der Park des höchsten Ruhmes, Park Witschnoji Slawi, im Südosten oberhalb des Dnjepr – mit 2285 Kilometern Europas drittlängster Fluss – und schließlich der Wolodimirska Hirka-Park in der hügligen Landschaft im Westen des Dnjepr, mit herrlichem Blick auf die Stadt und dem Denkmal des heilig gesprochenen Fürsten Wolodimir (russ. Wladimir), der 988 das Christentum zur Staatsreligion erklärte. Die Seilbahn daneben führt zum Michael-Kloster hoch. Die goldenen Zwiebelturmhelme und die blau-weiße Fassade des Bauprojektes aus dem 18. Jahrhundert leuchten aus dem saftigen Grün des Parkhügels heraus.
Kiew in der Nacht.

Großstadt auf sieben Hügeln
„Parkstadt“ wäre also ein Alleinstellungsmal dieser Metropole, von der ein russisches Sprichwort besagt: „Sie waren noch nicht in Kiew? Dann waren Sie nirgendwo!“ Na gut, jede Stadt hat so ihre Legenden, warum soll es da Kiew besser ergehen und wenn wir schon dabei sind, dann gleich noch eine Griwna fürs Phrasenschwein: Sie werden es nicht erraten – müssen Sie auch nicht, wir sind nicht bei Pilawa – aber auch diese Stadt wurde wie das ewige Rom auf sieben Hügeln erbaut. Zwar nicht in vorantiker Zeit, aber immerhin, 1500 Jahre sind auch kein Pappenstil. Da waren manche Westler zwar nicht mehr auf den Bäumen und auch schon aus den Höhlen raus, aber nördlich des Limes hielt sich das Großstadttreiben um 500 doch in Grenzen.

Wir wissen ja nicht, ob der schöne Paris die gleichnamige Stadt an der Seine gegründet hat. Von Kiew aber dürfen wir vermuten, sofern wir der Nestor-Chronik Glauben schenken, dass die reizende Lybid und ihre Brüder Choriw, Schtschek und Kyi die spätere Hauptstadt des Großreiches Kiewer Rus’ hochgezogen und dem Kyi gewidmet haben – ungelüftet bleibt indes das Geheimnis, wie das Quartett zu dieser Entscheidung kam: „Schtschekew geht gar nicht, dass kann westlich von Wien keine Sau aussprechen“, könnte ein Argument gewesen sein oder vielleicht hatte der siegreiche Bruder auch nur im Armdrücken gewonnen oder das kürzere Streichholz gezogen. Tatsache ist, dass Großfürst Wladimir I., kaum zum Christentum übergetreten, ab 988 damit begann, das Zentrum der Kiewer Rus, einem mittelalterlichen Herrschaftsverband und Vorläuferstaat Russlands, Weißrusslands und der Ukraine, mächtig aufzurüsten. Im 11. und 12. Jahrhundert zählte an die 50.000 Einwohner Kiew und damit zu den größten Städten Europas.
Charkow, ehemalige Hauptstadt der Ukraine.

Von nun an ging’s bergab
Keine Erfolgsstory ohne Schattenseiten. Oder anders ausgedrückt: Von nun an ging’s bergab: Batu Khan, ein temperamentvoller Enkel Dschingis-Khans, fiel 1240 über die Stadt her, ermordete fast alle Bewohner und verwüstete Paläste wie Hütten bis zur Unerkenntlichkeit. 1569 wurde Kiew polnisch-litauische Provinzhauptstadt, nach dem Frieden von Andrusowo 1667 fiel es unter russische Vorherrschaft. Nach der ruhmreichen Oktoberrevolution wurde Kiew 1920 sowjetisch, und löste 1934 Charkow als Hauptstadt der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik (SSR) ab. Am 19. September 1941 eroberten die deutschen Faschisten die Stadt und ermordeten bis zum 6. November 1943 etwa 120.000 bis 160.000 sowjetische Kriegsgefangene und Zivilisten. Im September 1941 schlachteten SS und Wehrmacht in der Schlucht Babi Jar bei Kiew 33 771 Juden erbarmungslos ab, 1942 errichteten die Deutschen am Nordrand von Kiew das KZ Syrets als Nebenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Als Kiew 1982 das 1500-jährige Stadtjubiläum feierte, ahnte noch niemand, dass die nächste nationale katastrophe bereits unmittelbar bevorstand: Am 26. April 1986 kam es nur vier Kilometer von der Stadtgrenze entfernt im Kernreaktor Tschernobyl Block IV. des Kernkraftwerkes von Prypjat zur Kernschmelze und einer folgenreichen Explosion.

Kiew wird Orange
Licht am Ende dieses langen Tunnels leuchtete erst wieder in der Phase von Glasnost und Perestroika auf. 1991 wurde Kiew Hauptstadt der unabhängigen Ukraine. Äußerst sympathisch ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit bugsierten sich die Kiewer durch die mutigen und gewaltlosen Massenproteste während der ukrainischen Präsidentschaftswahlen im Herbst 2004. Die Orangene Revolution färbte einige Wochen lang den Platz der Unabhängigkeit in diesen optimistischen Farbton und fegte die Wahlfälscher um den Russland-freundlichen Präsidentschaftskandidaten Wiktor Janukowytsch von der politischen Bühne. Bei der vom Obersten Gericht angeordneten Wiederholung der Stichwahl am 26. Dezember 2004 setzte sich der durch einen Giftanschlag schwer in Mitleidenschaft gezogene, pro westliche Wiktor Juschtschenko durch. Seither residiert der westliche Hoffnungsträger im Mariyinsky Palace, einem malerischen Barock-Palast an den hügeligen Ufern des Dnjepr. Ein Happy End leitete diese politische Wende dennoch nicht ein. Als zu zerstritten und in Teilen ebenfalls korrupt erwiesen sich auch die oppositionellen Eliten, so dass der demokratische Transformationsprozess noch keinesfalls als abgeschlossen bezeichnet werden kann. Die politischen Parteien bekämpfen sich bis aufs Blut im neo-klassizistischen Ukrainischen Parlamentsgebäude, der Werkhowna Rada, 1936-38 im Stil der Stalinära hochgezogen. Die mehrfarbige Beleuchtung der Glaskuppel lässt übrigens, anders als die Allianz-Arena in München, keine Schlüsse zu, welche der Gruppierung gerade die Oberhand errungen hat.
Die älteste Kathedrale in ganz Kiew, die Sophienkathedrale.

Abgesehen von der Grippewelle und kleineren Betrügereien ist Kiew für Touristen heute aber ein – auch nach Meinung des Auswärtigen Amtes – sicheres Reiseziel. Höchste Zeit also, die berühmten goldenen Kuppeln der Sophienkathedrale, das Höhlenkloster die Prachtstraße Chreschatyk und die zahlreichen weiteren architektonischen Meisterwerke zu entdecken, von denen viele auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes verzeichnet sind. Befreit von der Patina des industriellen Jahrhunderts sind inzwischen auch die ausgedehnten Jugendstil-, Neorenaissance- und Eklektizismus-Straßenzüge in der Innenstadt, die den gründerzeitlichen Boom Kiews bezeugen, als die Stadt zu einer der wichtigen Handels- und Bankenmetropolen des Russischen Zarenreichs aufstieg. Heute hat Kiew ein neuerliches Gründerzeitfieber erfasst, der Wirtschaftsmotor brummt, der Umbau der Stadt geht in atemberaubendem Tempo vonstatten – nicht immer zur Freude der Kiewer, die für manche neureiche Gigantomanie nur Spott übrig haben.


Kiews Montmartre
Ganz und gar nicht lächerlich finden die stolzen Einheimischen dagegen das heimliche Herz der Stadt, die historische Andreas-Gasse (Andriyivsky Uzwiz), deren malerischer Verlauf zwischen zwei Hügeln ihr das Etikett „Montmartre Kiews“ einbrachte. Sie führt von der alten Oberstadt (Kniaziwska Hora) auf der Hügelspitze mit der Andreaskirche zur Einkaufsmeile beim Kontraktowa Platz. Zu den beeindruckendsten Gebäuden, die sich entlang der Straße erheben, gehören die spektakuläre Burg von Richard Löwenherz, zwischen 1902 und 1904 von Dimitri Orlow erbaut, die barocke Andreaskirche und das Haus von Mikhail Bulgakow.
Unter freiem Himmel im Hydropark.

Nah am Puls der Orangenen Revolution bewegt sich der Besucher, der über die Chreschtschatik-Straße zum Platz der Unabhängigkeit wandelt. Wenn nicht gerade demonstriert, protestiert und revolutioniert wird, vergnügen sich die Kiewer in den vielen Geschäften, Restaurants und Cafés dieser beliebten Pracht- und Einkaufs- meile. Am Wochenende ist das gesamte Areal von 9 bis 21 Uhr für den Autoverkehr gesperrt und es spielen sich Volksfest-ähnliche Szenen ab. Apropos Volksfest: Kultcharakter hat der Hidropark, eine Insel im Fluss Dnjepr, ein Unterhaltungskomplex mit Stränden, Bootsverleih, Restaurants und Casino. Zu diesem nassen Vergnügungsareal gelangt man über die Metro- oder die Rusaniwkabrücke. Durch die Venezianische Brücke ist sie außerdem mit der Dolobetskij-Insel verbunden.

Stadt der Kirchen-Paläste
Die vierkuppelige, fünfschiffige Sophienkathedrale, deren Galerie im Inneren nach byzantinischem Vorbild offen ist, gilt als eines der herausragenden Bauwerke der christlich-europäisch Baukunst und war in der Zeit der Kiewer Rus Hauptsitz der Kirche – der gegenwärtig noch in Lemberg (Lviv) residierende Großerzbischof der griechisch-katholischen Kirche will übrigens in Kürze den Sitz in die Sophienkirche zurückverlegen. Das UNESCO Weltkulturerbe bezaubert im Inneren durch hervorragende Fresken und Mosaike mit biblischen Szenen, Apostel- und Kirchenoberhäuptern, sowie das Grabmal von Jaroslaw dem Weisen. Die 1037 erbaute, Kathedrale des ostslawischen Raumes, wurde im 17. Jahrhundert im ukrainischen Barockstil umgestaltet (www.sophia.org.ua).
Kiewer Höhlenkloster.

Mehr eine ganze Kirchenstadt mit vielen Kirchen- und Klostergebäuden, Museen und sogar einem Theater, als nur ein Kloster erwartet den gespannten Besucher im Komplex Kijewo-Petscherska Lawra, dem Höhlenkloster. Die hügelige Landschaft und die zahlreichen Höhlen neben dem Flussufer war namensgebend für das Areal, das seit dem 11. Jahrhundert von Mönche bewohnt wird. Lassen Sie sich nicht von den manchmal etwas unwirsch auf Russisch vor sich hingrantelnden Mönchen erschrecken, sie machen auch nur ihren Job in dieser Wallfahrtsstätte russisch-orthodoxer Christen – und das bedeutet, dass sie nach schwer durchschaubaren Regeln die Angemessenheit Ihrer Kleidung kontrollieren. Wie man das auch aus erzkatholischen, vatikannahen Revieren kennt, geraten dabei Frauen äußerst schnell in den Verdacht, allzu freizügig gekleidet zu sein. Aber eines muss man den bärtigen Wächtern lassen: Sie sorgen mit unkonventionellen Entscheidungen für Geschlechtergerechtigkeit und hängen auch mode- und figurbewussten Herren sackähnliche Gebilde zur Besinnung auf innere Werte um.

Und lassen Sie sich um Himmelswillen nicht dabei erwischen, mit einem eigenen Feuerzeug an den zur besseren Sicht in den dunklen, verwinkelten Höhlen, den Petscheri, dargereichten Kerzen zu hantieren – flugs kommt ein eigens für diese Tätigkeit berufener Anzündmönch und übernimmt diese erhellende Aufgabe für einen kleinen Obulus – wie Sie sich generell auf die Geschäftstüchtigkeit der frommen Kirchenmänner verlassen können. In einigen Nischen sind Glassärge aufgestellt worden, in denen auch Mumien liegen. Deren Kloster neben dem Park des höchsten Ruhmes im Kiewer Stadtteil Petschersk zählt immerhin zum UNESCO-Weltkulturerbe. Im Zentrum der sakralen Stätte liegt die aus Ruinen neu erbaute Uspenskikathedrale, die nach dem Zweiten Weltkrieg gesprengt worden war (www.lavra.kiev.ua)
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