Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
     
Hotelsuche in 
 

Dimona

Israel, Dimona
Von Europe Online   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  




"Dimona" (hebräisch , arabisch ) ist eine israelische Stadt mit knapp 33.600 Einwohnern (2007) im nördlichen Teil der Wüste Negev.

Die Stadt wurde am 19. September 1955Mordecai Naor: "Eretz Israel", Könemann, Köln, 1998, ISBN 3-89508-594-4, Seite 323 als Entwicklungsstadt für die Aufnahme von jüdischen Neueinwanderern in einem flachen und vegetationslosen Gelände gegründet. Vorgesehen war sie wegen ihrer Höhenlage von etwa 600 m über NN und der dadurch vergleichsweise niedrigen Temperaturen vor allem für Arbeiter der Kaliwerke am Toten Meer.
Von großer Bedeutung war die Textilindustrie. Nachdem dieser Erwerbszweig in den Achtziger- und Neunzigerjahren einbrach, litt die Stadt zunehmend an Arbeitslosigkeit. Bis heute noch versucht sich die Stadt von diesem schweren Schlag zu erholen.

In einem Stadtteil von Dimona lebt heute die Gemeinschaft der afro-amerikanischen Israeliten, ursprünglich Einwanderer aus den Vereinigten Staaten. Entsprechend ihrer Auslegung der Thora und entgegen der rabbinischen Ordnung praktizieren die Männer hier Polygamie.

Am 4. Februar 2008 war ein Einkaufszentrum in Dimona Ziel eines palästinensischen Selbstmordanschlags, bei dem drei Personen getötet und mindestens 11 weitere verletzt wurden.

Atomreaktor bei Dimona

Bekannt ist Dimona in erster Linie wegen seines Atomreaktors im Negev Nuclear Research Center, der 15 Kilometer entfernt mit französischer Hilfe erbaut wurde. Israel hat nie offiziell bestätigt, dass es im Besitz von Kernwaffen ist. Allerdings wird allgemein davon ausgegangen, dass Israel Atomwaffen besitzt und in Dimona waffenfähiges nukleares Material produziert. Schätzungen sprechen von 200 Sprengköpfen. Gestützt wird diese Annahme unter anderem von den Aussagen Mordechai Vanunus, eines früheren Technikers des Reaktors, der wegen Detailaussagen zu Israels Atomprogramm sowie wegen im Reaktorkern geschossenen Fotos, die in Großbritannien veröffentlicht wurden, eine langjährige Haftstrafe verbüßen musste.

Verkehr

Die Stadt liegt an der Hauptstraße von Beerscheba nach Eilat. Alle Autobusse vom Landeszentrum nach Eilat machen Halt in Dimona.

Die Stadt ist an das Bahnnetz der Israel Railways angeschlossen. Bis Ende 2005 verkehrten allerdings nur Güterzüge. Die Güterbahn erschließt drei Industriegebiete und Phosphatminen östlich und südostlich der Stadt mit zwei Zweiglinien. Eine Linie verkehrt östlich von Dimona nach Rotem. Außerdem werden dort die Mineralien des Toten Meeres auf Güterwagen verladen. Die zweite Zweiglinie verkehrt südöstlich von Dimona zu den Minen und Industriegebieten von Oron (Israel) und Zin. Von Zin aus soll in Zukunft (Zeitpunkt unklar) die Linie nach Elat und zum Toten Meer weitergebaut werden.

Seit dem 17. Dezember 2005 besteht wieder eine Passagierverbindung nach Beerscheba. Es gibt täglich fünf Verbindungen in jede Richtung, in Beerscheba bestehen Anschlüsse nach Norden und zum Landeszentrum.

Bauwerke
Die 400 Meter hohen Türme der Radaranlage Dimona, die höchsten Bauwerke Israels.

Städtepartnerschaften

* 25px Andernach, Rheinland-Pfalz (1975)


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 23.04.2021 19:47 von den Wikipedia-Autoren.
Fakten
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
"Jerusalem" (hebräisch / "Jeruschalajim", / "al-Quds (asch-Scharif)", „die Heilige“, altgriechisch , lateinisch "Hierosolyma") ist die Hauptstadt des Staates Israel. Sie liegt in den
Es werden neue Gewalt und große Spannungen in der Region befürchtet, sollte die israelische Regierung die Pläne vorantreiben. Von Juli an könnten sie dem Parlament zur Billigung vorgelegt werden. Unklar ist noch, ob Israel dies
Mitsotakis will bis Mittwoch in Israel bleiben. Es ist der erste zweitägige Besuch eines ausländischen Politikers in dem Land seit Ausbruch der Pandemie. Beide Länder sind bislang vergleichsweise glimpflich durch die Krise gekommen.
Israel unterhält zwar keine diplomatischen Beziehungen mit Saudi-Arabien. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betont allerdings immer wieder, hinter den Kulissen gebe es eine Annäherung Israels an mehrere arabische Staaten. Israel und
Küste und Skyline von Tel Aviv von Jaffa ausStrand in Tel AvivJaffa von Tel Aviv aus fotografiertKlimadiagramm von Tel Aviv"Tel Aviv-Jaffa" (hebräisch "Tel Aviv-Jafo", "Tel-Aviv" bedeutet "Hügel des Frühlings"; Auf Arabisch gebraucht man
Panorama Haifa mit Schrein des Bab, Dagonsilo und HafenSchrein des Bab und Gartenanlagen"Haifa" (hebräisch / "Cheifa", arabisch / "Ħayfā") ist mit rund 267.000 (2006) Einwohnern die drittgrößte Stadt Israels nach Jerusalem und Tel
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Streit und Probleme bieten viele Erbfälle - chaotisch aber kann es werden, wenn der Erblasser im Ausland lebte oder Vermögen in anderen Ländern besaß. Eine neue EU-Verordnung, die das Europäische Parlament gerade verabschiedet hat, soll das
Besonders wohl scheint sich Fredrik Reinfeldt beim bevorstehenden Rendezvous mit dem Volk nicht zu fühlen. Während die Parteijugend der Moderaten auf der Bühne einen merkwürdig unkoordinierten Freudentanz aufführt, seine Begleiter zu rockigen
Annamari Thorell sieht abgekämpft aus. Dennoch strahlt die Organisatorin von Almedalen. Um 7 Uhr in der Früh geht’s bei der Almedalsvickan jeden Tag los und dann rund bis 22 Uhr. Sie nimmt sich dennoch die Zeit, um auch die deutsche Presse mit
Gesperrter Bewerber klagt vor Oberstem Verwaltungsgericht Prag - Die Wahlkommission des Prager Innenministeriums hat drei prominenten Bewerbern die Zulassung zur Präsidentschaftswahl entzogen. Betroffen sind die EU-Gegnerin Jana
Auf dem Balkan wird wieder gezündelt. Ulrike Lunacek, Europaparlamentarierin aus Österreich, äußert sich im eol-Interview zu den aktuellen Konflikten in Kosovo. Das heutige Bosnien ist ein Produkt verschiedener internationaler Akteure wie UN
Eineinhalb Jahre nach Auffliegen der Terrorgruppe NSU hat am Montag der Prozess um die beispiellose Verbrechensserie der Neonazis begonnen. Hauptangeklagte in dem mit Spannung erwarteten Verfahren vor dem Münchner Oberlandesgericht ist die
Wetter

Tel Aviv-Jaffa


(23.04.2021 19:47)

10 / 17 °C


24.04.2021
10 / 17 °C
25.04.2021
11 / 17 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN

Agenda - The Week Ahea ...
Agenda - The Week Ahea ...

Afghan Farah Governor ...
Ministry Warns Cinema ...

Leben auf Malta ...
Bestätigung: Deutsche ...

Urlaubsplanung nach Co ...
...

Goldene Stadt an der M ...
Polyphone Power aus Fr ...

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum