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Die mit den Leserinnen fühlt: Autorin Ildikó von Kürthy wird 50

Deutschland
14.01.2018
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Seit 20 Jahren erobern ihre Bücher die Bestsellerlisten. Von «Mondscheintarif» bis zum Selbsterfahrungstrip - Ildikó von Kürthy scheint auf jede Lebensphase die richtige Antwort zu finden.

Hamburg (dpa) - Auch ihr neues Buch «Hilde - Mein neues Leben als Frauchen» landete gleich auf der «Spiegel»-Bestsellerliste: Egal ob Hunde, Kinder oder ihr Lieblingsthema Frauen und ihre Problemzonen, Bestsellerautorin Ildikó von Kürthy schafft es immer wieder an die Spitze der Buchcharts. Seit ihrem Bestseller «Mondscheintarif» (1999) scheint die Autorin den Erfolg gepachtet zu haben.

Ihr Geheimnis? «Ich habe kein Rezept, sondern das Glück, dass alles an mir ziemlich normal ist. Ich bin so wie die meisten Frauen - mit dem einzigen Unterschied, dass ich über eben diese Normalität lachen und schreiben kann», sagte Kürthy einmal in einem dpa-Interview. Am Samstag (20. Januar) feiert die Autorin, die mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Hamburg lebt, ihren 50. Geburtstag.

«Jemand, der schicksaltechnisch was zu sagen hat, meint es verdammt gut mit mir», zieht Kürthy aus diesem Anlass Resümee. Im Rückblick sei ihr bisheriges Leben sogar deutlich besser gelaufen, als sie es sich vorgestellt hat. «Es ist ein ungeheuerliches Privileg, wenn man, wie ich, sein Geld mit etwas verdient, was man gerne tut und was einem noch dazu genug Zeit lässt, den Kindern und dem Mann auf den Wecker zu gehen und Freundschaften zu pflegen.»

Aufgewachsen ist Kürthy als Tochter eines ungarischstämmigen Hochschullehrers und einer Buchhändlerin in Aachen. Nach dem Abitur besuchte sie die Henri-Nannen-Schule für Journalistik in Hamburg und arbeitete anschließend bei der Frauenzeitschrift «Brigitte», für die sie immer noch regelmäßig Kolumnen schreibt. Bis 2005 war Kürthy Redakteurin beim Magazin «Stern», 1999 veröffentlichte sie mit dem Roman «Mondscheintarif» ihr erstes Buch, das 2001 unter der Regie von Ralf Huettner für das Kino verfilmt wurde. Ihr Schreibtalent führt sie darauf zurück, dass ihr Vater blind war und sie ihm alles beschreiben musste. «Wir konnten nicht mit Blicken oder Gesten kommunizieren. Sprache war unser einziges Medium.»

In ihren Romanen schreibt sie mit viel Witz und Ironie von den alltäglichen Sorgen und Problemen ihrer Heldinnen, die sie immer mit Wohlwollen betrachtet. Mit «Unter dem Herzen» erschien 2012 ihr erstes Sachbuch über das Muttersein und wie Kinder das Leben verändern, 2015 ihr Selbsterfahrungstrip «Neuland. Wie ich mich selber suchte und jemand ganz anderen fand.» Literaturkritiker Dennis Scheck sagte einmal, Kürthy schreibe wie «Inge Meysel auf Ecstasy». Dass Kritiker auf Frauenromane herabblicken, stört sie nicht: «Kritiker gehören nicht zu meiner Zielgruppe. Es würde mich in der Tat sehr beunruhigen, eine Eloge auf einer Doppelseite in der «FAZ» zu meinem neuen Buch zu lesen. Dann hätte ich mein Ziel verfehlt.»

Jetzt heißt es jedoch erstmal feiern! Zu ihrem Geburtstag soll es ein rauschendes Kostümfest mit rund 150 Leuten geben. Motto: Die Helden unserer Kindheit. Damit will Kürthy auch ein bisschen die Wehmut vertreiben, die sich derzeit bei ihr einstellt. «Es ist nicht mein Alter, das mich traurig macht, im Gegenteil. Mit 17 hatte ich Pickel, Käsefüße, eine fünf in Mathe, ständig Liebeskummer und immer Angst etwas zu verpassen», sagt sie. Leid tue es ihr bloß um die Zeit, die weniger wird. «Es ist ja nicht zu leugnen, dass, je länger man lebt, man immer weniger Leben vor sich hat. Mehr als die Hälfte ist rum - und das finde ich recht bedauerlich.»

 

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