Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
Espresso der Extra-Klasse


Center Parcs - der Familienkurzurlaub im Internet!


Hotelsuche in 
 

Die Flüchtlingskrise auf dem Mittelmeer

Deutschland
20.03.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Rom (dpa) - Im vergangenen Jahr starben mehr als 5000 Menschen auf der Flucht von Afrika nach Europa im Mittelmeer. Es waren mehr Tote, als je zuvor in einem Jahr registriert wurden. Die meisten Menschen starben auf der zentralen Mittelmeerroute in Richtung Italien, die als die gefährlichste gilt.

Als Reaktion auf die Flüchtlingstragödien im Mittelmeer rief Italiens Regierung 2013 das Seenotrettungsprogramm «Mare Nostrum» ins Leben. Es bewahrte nach Angaben aus Rom mehr als 100 000 Menschen vor dem Ertrinken. Boote sollten aufgespürt und in einen sicheren Hafen eskortiert werden. Italien ließ sich die Mission monatlich rund 9 Millionen Euro kosten und drang angesichts steigender Flüchtlingszahlen darauf, dass die EU übernahm.

Im November 2014 wurde «Mare Nostrum» von «Triton» abgelöst, das unter dem Dach der EU-Grenzschutzagentur Frontex angesiedelt ist. Die Schiffe sind nicht bis in libysche Gewässer unterwegs, sondern patrouillieren nur vor der Küste Italiens. Sie sollen Grenzen überwachen und gegen Schlepper vorgehen, aber nicht aktiv nach Flüchtlingen suchen. Das monatliche Budget betrug deutlich weniger als das, was Italien in «Mare Nostrum» investierte.

Die Frontex-Operation wurde nach den zwei großen schweren Schiffbrüchen im April 2015 mit Hunderten Toten ausgeweitet, zur gleichen Zeit starteten mehrere Nichtregierungsorganisationen ihre Einsätze im Mittelmeer. Wissenschaftlern der Universität Oxford und der UC Berkeley zufolge hat die Seenotrettung auf dem Mittelmeer damit etwa dieselbe Kapazität wie zu «Mare Nostrum»-Zeiten.

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
Weitere Artikel zu diesem Thema
 
Russland
22.02.2017
Genf (dpa) - Die vom früheren sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow gegründete Umweltorganisation Green Cross ist in Turbulenzen. Green Cross International (GCI) sei wegen ausstehender Zahlungen nationaler Green-Cross-Organisationen unter
weiter
Europa
19.03.2017
Brüssel/Berlin (dpa) - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hält die Drohungen der Türkei mit einem Ende des EU-Flüchtlingspakts für unglaubwürdig. «Die Türkei wird dieses Abkommen nicht aufkündigen», sagte Juncker der «Bild am
weiter
Italien
11.03.2017
Neapel (dpa) - Bei Protesten gegen einen Auftritt des Chefs der fremdenfeindlichen italienischen Lega Nord in Neapel ist es zu Ausschreitungen gekommen. 16 Polizisten seien bei den Krawallen am Samstag verletzt worden, berichtete die
weiter
Deutschland
18.03.2017
Berlin (dpa) - Nach dem Besuch von Kanzlerin Angela Merkel in Washington ist nach Ansicht des deutschen Groß- und Außenhandels unklar, wie genau sich US-Präsident Donald Trump künftig die Handelbeziehungen vorstellt. Der Präsident des
weiter
Ungarn
16.03.2017
Budapest (dpa) - Der ungarische Staatspräsident Janos Ader hat das neue Asylgesetz unterzeichnet, demzufolge künftig alle Asylbewerber in Lagern unmittelbar an der Grenze festgehalten werden sollen. Ader nahm die Unterzeichnung bereits am Mittwoch
weiter
Frankreich
19.08.2016
Ärzte ohne Grenzen sieht sich nicht mehr in der Lage, im Norden des Jemen zu arbeiten. Die Hilfsorganisation hat nach Bombardierungen viele Fragen an die saudisch-geführte Militärkoalition. Paris (dpa) - Nach dem tödlichen Luftangriff
weiter
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Dortmund (dpa) - Fragen an Lukas Podolski nach seinem letzten Länderspiel am Mittwochabend gegen England in Dortmund. Nach Mitternacht stellte sich der Schütze des Siegtores zum 1:0 für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft immer noch
Berlin (dpa) - Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Stephan Mayer (CSU), dringt auf eine verschärfte Abschiebepraxis. «Seit längerem halten sich weit über 200 000 Ausländer ohne Bleiberecht in Deutschland auf, die ihrer Pflicht zur
Leipzig (dpa) - Die bisherigen Träger des Preises der Leipziger Buchmesse in der Sparte Belletristik mit ihren prämierten Werken:- 2016: Guntram Vesper, «Frohburg» - 2015: Jan Wagner, «Regentonnenvariationen» - 2014: Sasa Stanisic, «Vor dem
Mit der Atomenergie in Deutschland ist 2022 Schluss, wenn das letzte AKW vom Netz geht. Die Folgen sind gigantisch: Eine Million Jahre lang soll hoch radioaktiver Atommüll lagern. Für die schwierige Suche nach einem Endlager beschließt der
Berlin (dpa) - Der Bundestag beschließt an diesem Donnerstag ein Gesetz für die Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll. Die langwierige Suche sei ein «Testfall» für die deutsche Demokratie, sagte Bundesumweltministerin
Berlin (dpa) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat deutliche Verbesserungen für Millionen Minijobber in Deutschland gefordert. «Für rund fünf Millionen Menschen ist der Minijob die einzige Erwerbsquelle», sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Ein raffinierter Krimi mit liebenswerten Charakteren, der den Leser hinter die Kulissen der Münchner Altstadt blicken lässt und charmant an ihre schönsten Ecken entführt. Auch als Hörbuch! Kurz nach einer Vernissage in der Hofstatt, bei der
Berlin (dpa) - Ulrich Noethen als Psychiater Joe Jessen überzeugte am Montagabend auch mit Blick auf die Quoten: Der Krimi «Neben der Spur - Dein Wille geschehe» brachte dem ZDF ab 20.15 Uhr 5,90 Millionen Zuschauer. Das war ein Marktanteil von
Berlin (dpa) - Ulrich Noethen als Psychiater Joe Jessen überzeugte am Montagabend auch mit Blick auf die Quoten: Der Krimi «Neben der Spur - Dein Wille geschehe» brachte dem ZDF ab 20.15 Uhr 5,90 Millionen Zuschauer. Das war ein Marktanteil von
Lille (dpa) - Gastgeber Frankreich steht im Halbfinale der Handball-Weltmeisterschaft. Der Titelverteidiger besiegte am Dienstag im Viertelfinale Schweden mit 33:30 (15:16). In der Vorschlussrunden-Begegnung am Donnerstag treffen die Franzosen auf
Berlin (dpa) - Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will nach seinem Verzicht auf die SPD-Kanzlerkandidatur Außenminister werden. Als neue Wirtschaftsministerin soll in einer Sondersitzung der Bundestagsfraktion an diesem Mittwoch
Berlin (dpa) - Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will nach seinem Verzicht auf die SPD-Kanzlerkandidatur Außenminister werden. Als neue Wirtschaftsministerin soll in einer Sondersitzung der Bundestagsfraktion an diesem Mittwoch
Wetter

Berlin


(23.03.2017 07:05)

4 / 11 °C


24.03.2017
4 / 10 °C
25.03.2017
2 / 12 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

banner

banner

banner

banner

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum