Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
Hotelsuche in 
 

Chamapgnerbad nach 45 Jahren

Großbritannien
30.05.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
«Glücklich und stolz»: Wagners Aufstiegscoup mit Huddersfield Town
Dem deutschen Trainer David Wagner gelingt mit dem englischen Zweitliga-Außenseiter Huddersfield Town die Sensation. Nach 45 Jahren kehren die Terriers in der erste Liga zurück und freuen sich nun auf sehr viel Geld.
Galerie
London (dpa) - Ein bisschen mitgenommen sah David Wagner nach dem größten Triumph seiner Trainerkarriere aus. «Ich wurde mit Champagner übergossen, tut mir leid», entschuldigte sich der deutsche Coach nach dem geglückten Aufstieg mit Huddersfield Town und ausgelassenen Feierszenen auf dem Rasen. «Aber dieser Club war 45 Jahre lang nicht in der ersten Liga und ich bin so glücklich und stolz auf meine Spieler.» Kurz zuvor hatte Wagner im Wembley Stadion einen echten Aufstiegs-Krimi erlebt.
Fußball: England, Playoff-Finale zum Aufstieg in die Premier League, Huddersfield Town - Reading FC am 29.05.2017 in London (Großbritannien). Huddersfields Trainer David Wagner jubelt nach dem Sieg mit dem Pokal.

Vor 76 682 Zuschauern, darunter Schauspieler Sir Patrick Stewart («Star Trek: Das nächste Jahrhundert») und rund 39 000 Huddersfield-Fans, hatten sich die Terriers im Elfmeterschießen mit 4:3 gegen den FC Reading durchgesetzt. «Es ist doch das Einfachste, den Ball aus elf Metern ins Netz zu schießen», scherzte Wagner. Seinen Spielern habe er gesagt: «Wir haben zehn Monate gearbeitet und jetzt habt ihr die Chance, in die Premier League zu kommen, in dem ihr den Ball aus elf Metern reinschießt. Das ist doch eine leichte Aufgabe.»

Wagner ist der erste ausländische Trainer, der ein Finale der Championship-Playoffs gewinnt. Die «Wagner-Revolution», von der in Huddersfield schon während der Saison gesprochen wurde und die auf T-Shirts vermarktet wird, ist damit perfekt. «Ich schätze, ich muss der Marketing-Abteilung, die sich das ausgedacht hat, ein Kompliment machen», räumte der 45-Jährige nun ein, obwohl er den Begriff unpassend findet, «denn es geht ja nicht nur um eine Person.»

Viel lieber sprach der frühere U23-Coach von Borussia Dortmund über seine Mannschaft. «Ich hab meinen Spielern vor den Playoffs gesagt, dass sie Helden sind», erklärte Wagner. «Und hier hab ich ihnen gesagt, dass sie die Möglichkeit haben, Legenden zu werden. Und das haben sie geschafft. Sie sind jetzt wirklich Legenden.» Am Dienstag sollen die Spieler zuhause bei einer Parade gefeiert werden.
Britische Medien waren sich einig, wer der Architekt des Erfolgs ist. «Huddersfield-Boss Wagner hat eine unglaubliche Kursänderung bewirkt und Town damit nach 45-jähriger Abwesenheit zurück in die erste Liga geführt», stellte BBC fest. Der «Guardian» resümierte: «Der Clubvorsitzende Dean Hoyle ging ein Risiko ein, als er David Wagner im November 2015 verpflichtete. 19 Monate später hat sich das in Wembley spektakulär ausgezahlt.»

Britische Medien waren sich dennoch einig, wer der Architekt des Erfolgs ist. «Huddersfield-Boss Wagner hat eine unglaubliche Kursänderung bewirkt und Town damit nach 45-jähriger Abwesenheit zurück in die erste Liga geführt», stellte BBC fest. Der «Guardian» resümierte: «Der Clubvorsitzende Dean Hoyle ging ein Risiko ein, als er David Wagner im November 2015 verpflichtete. 19 Monate später hat sich das in Wembley spektakulär ausgezahlt.»

Hoyle hatte nach dem entscheidenden Elfer von Christopher Schindler die Hände vors Gesicht geschlagen und war auf seinem Tribünenplatz geschafft zusammengesackt. «Ich bin gerührt», gestand er im Sky-Interview. «Ich bin seit 1979 Fan dieses Clubs, als ich auf der Tribüne stand. Das ist ein Traum, der wahr wird. Es ist gigantisch. Wir sind jetzt auf der großen Bühne.»

Wagner nennt es ein «Märchen». Erst 2012 waren die Terriers in die zweite Liga aufgestiegen. Dort hatte der englische Meister von 1924, 1925 und 1926 in dieser Saison das fünftniedrigste Budget. In der lukrativen Premier League winken dem Verein nun Mehreinnahmen von mindestens 170 Millionen Pfund (ca. 195 Mio. Euro).

Zu möglichen Transfers, die mit dem Geld getätigt werden könnten, wollte sich der Trainer aber genauso wenig äußern wie zu Spekulationen um seine Person. «Es liegt jetzt eine Menge Arbeit vor uns», stellte Wagner klar, «aber im Moment geht es nur ums Feiern.»

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Ein Bürgermeister für alle Londoner will Sadiq Khan sein. Der 45-Jährige Labour-Politiker verkörpert den Traum Zigtausender Einwanderer, die ihr Glück in der Millionenmetropole London suchen. London (dpa) - Der Sohn pakistanischer Immigranten
Liebe Briten, ne nous quittez pas, geht nicht fort von uns, was war, vergesst nicht ganz - den deutschen Krieg, Churchills EU-Appell: Bitte geht nicht fort, vergesst nicht das viele Geld, das euch zugute kam, die Friedenszeit, das Wembley-Tor, bitte
Boris Johnson liebt es, zu schockieren. Ein echter Populist eben. Aber das Joch der Regierungsverantwortung will er lieber nicht tragen. London (dpa) - Allein der Auftritt des Boris Johnson an diesem Donnerstag ist Hollywood-reif. Um Mittag endet
"Krank, was hier passiert ist", sagt Emre Can. Der deutsche Nationalspieler in Liverpools Reihen beschreibt das Unbeschreibliche. Dortmunds Ex pusht die Beatles-Stadt und stürzt seine Borussen in eine Depression. 0:2, 1:3, Gänsehaut
Natürlich kann man sich fragen: Wie in aller Welt konnten Dortmund und Leverkusen gegen diese beiden spielerisch begrenzten Mannschaften ausscheiden? Villareal fiel 90 Minuten vor allem durch unfaire Aktionen von – Pars pro toto – Soldado auf.
Es wäre ungefähr so, als ob St. Pauli Meister würde – ein erklärter Anti-Establishment-Club aus den englischen East Midlands setzt sich gegen alle Scheichs, Abramowitsche und teure Importe aus Holland (Louis van Gaal, ManU), Portugal (José
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Durch die Streets of London drängten sich schon zu einer Zeit Millionen von Gents und Prols, als anderswo in Europa die Überschreitung der 100 000-Einwohner-Marke bereits als Eintrittskarte in den Club der Metropolen reichte. 1851 war London mit
It’s not a trick, it’s a Soho. Das reinste Vergnügen. Aber um es zu finden, muss der Entdecker wendig sein, wie Londons ehemaliger liberalkonservativer Mayor Boris Johnson auf dem für seinen wuchtigen Body viel zu kleinem Fahrrad. Wie ein
"London" (englische Aussprache ) ist die Hauptstadt Englands und des Vereinigten Königreiches. Die Stadt liegt an der Themse in Südostengland auf der Insel Großbritannien. Das heutige Verwaltungsgebiet mit den
Das Paar, das zwei Kinder hat, lebt auf der Insel Necker, die zu den Britischen Jungferninseln - auf Englisch: Virgin Islands - in der Karibik gehört. Branson hat sie gekauft und über die Jahre immer wieder prominente Gäste dorthin
Das Paar, das zwei Kinder hat, lebt auf der Insel Necker, die zu den Britischen Jungferninseln - auf Englisch: Virgin Islands - in der Karibik gehört. Branson hat sie gekauft und über die Jahre immer wieder prominente Gäste dorthin
Premierminister Boris Johnson hatte bereits vergangene Woche Investitionen von umgerechnet rund 5,5 Milliarden Euro in den Bau und die Sanierung von Krankenhäusern, Straßen und Schulen angekündigt. Umgerechnet rund 13 Milliarden Euro
Wetter

London


(23.09.2020 01:34)

-1 / 5 °C


24.09.2020
1 / 5 °C
25.09.2020
-1 / 4 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Agenda - The Week Ahea ...
Agenda - The Week Ahea ...

Afghan Farah Governor ...
Ministry Warns Cinema ...

Bestätigung: Deutsche ...
EDEKA-Verbund setzt ei ...

Luxusuhren im Urlaub ...
Kretschmann: Urlaub im ...

Goldene Stadt an der M ...
Polyphone Power aus Fr ...

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum