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Celje

Slowenien, Celje
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"Celje" (deutsch "Cilli", lateinisch "Celeia") ist mit etwa 48.081 Einwohnern (2002) die viertgrößte Stadt Sloweniens. Sie umfasst eine Fläche von 24 km². Zudem bildet Celje eine der elf "Stadtgemeinden" des Landes (siehe: Verwaltungsgliederung).

Celje
Geographie
Die Stadt Celje liegt an der Savinja ("Sann") im südöstlichen Teil des Celje-Beckens - rund 70 km nordöstlich der Landeshauptstadt Ljubljana ("Laibach"). Sie ist das wirtschaftliche Zentrum der Region und ein Verkehrsknotenpunkt zwischen Ljubljana im Westen, Maribor ("Marburg an der Drau") im Norden, Zidani Most ("Steinbrück") im Süden, Velenje ("Wöllan") und Slovenj Gradec ("Windischgrätz") im Nordwesten sowie Rogaška Slatina ("Rohitsch-Sauerbrunn") im Osten.

Geschichte
Celje wurde von Kelten gegründet. Mitte des 1. Jahrhunderts nach Chr. erhielt es als "Celeia" lateinisches Stadtrecht. Von der Mitte des 4. Jahrhunderts bis um 800 war es Bischofssitz. Ob es im 7. bis 9. Jahrhundert zum Slawenreich Karantanien gehörte, ist unklar, da unter den Historikern keine Einigkeit über dessen Südgrenze besteht. 976 kam Celje mit dessen Gründung zum Herzogtum Kärnten des Ostfränkischen bzw. Heiligen Römischen Reiches. Dann wurde es Zentrum der davon abgetrennten Sanner Mark (Saunien), die 1311 in der Steiermark, seit 1180 Herzogtum, aufgehen sollte, der "Cilli" bis 1918 angehörte, mit Unterbrechung in den Jahren 1341-1456. In dieser Zeit war es Sitz der reichsunmittelbaren Grafschaft Cilli, die nach der Ermordung des letzten männlichen Grafen von Cilli an die Habsburger fiel, die damals schon über die Steiermark herrschten. 1918 kam Celje wie die gesamte überwiegend von Slowenen bewohnte Untersteiermark zum neu gegründeten "Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen", seit 1929 Jugoslawien. Da Jugoslawien sich nach dem 2. Weltkrieg als föderative Republik konstituierte, lag Celje seit 1945 in der jugoslawischen Teilrepublik Slowenien. Slowenien wurde 1991 unabhängig und trat am 1. Mai 2004 der Europäischen Union bei. Im Jahr 2006 wurde wieder ein Bistum Celje eingerichtet, als Suffraganbistum der Erzdiözese Maribor.

Verwaltung

Der Stadtrat besteht aus 33 Mitgliedern, die von Mitgliedern von acht Parteien und politischen Gruppierungen besetzt sind. Bürgermeister ist Bojan Šrot (2006 gewählt).

Partnerstädte
Celje ist städtepartnerschaftlich mit den deutschen Städten Grevenbroich und Singen (seit 1989) verbunden.

Söhne und Töchter der Stadt
"(Folgende Persönlichkeiten sind in Celje geboren. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr. Ob sie ihren späteren Wirkungskreis in Celje hatten oder nicht, ist dabei unerheblich)"
*Hermann II. (Cilli) (1365–1435), Graf von Cilli, Ortenburg und im Seger (Sagor, Zagorien) sowie Ban von Slawonien
*Thomas Berlower (auch "Thomas von Cilli" (1421–1496), ksl. Protonotar und Rat, Dompropst zu Konstanz und Wien, Beisitzer des kgl. Kammergerichts sowie Bischof von Konstanz von 1491 bis 1496
*Johann Krainz (1847–1907), Schriftsteller, (Pseudonym "Hans von der Sann")
*Cvetko Golar (1879–1965), Dichter
*Margarete Weinhandl (1880–1975), Schriftstellerin
*Vladimir Levstik (1886–1957), Schriftsteller
*August Friedrich Seebacher (1887–1940) Maler und Graphiker
*Alma Karlin (1889–1950), Journalistin und Reiseschriftstellerin
*Josef Kaiser (1910–1991), Architekt
*Trude Breitschopf (1915–2001), Schauspielerin
*Andrej Hieng (* 1925), Schriftsteller
*Janez Drozg (1933–2005), Regisseur
*Janez Drnovšek (1950–2008), Politiker, Regierungschef von Slowenien 1992–2002, Staatspräsident der Republik Slowenien 2002–2007
*Bernard Vajdič (* 1980), Skirennfahrer
*Beno Udrih (* 1982), Basketballspieler

por
* Sportliches Aushängeschild ist der Handballverein RK Celje, welcher sich in den Jahren seit der Unabhängigkeit Sloweniens zu einer der Top-Adressen im europäischen Handball gemausert hat und im Jahr 2004 die EHF Champions League gewinnen konnte.
* In der ersten Fußballliga Sloweniens spielt Publikum Celje.
* Jedes Jahr am ersten Samstag im September findet in Celje der 75 km-Ultramarathon statt. Dieser Lauf ist ein Bestandteil des Europacup der Ultramarathons.

iteratu
* Rudolf Pertassek: "Cilli, Die alte steirische Stadt an der Sann"; Edition Strahalm, Graz, 1996. ISBN 3-900526-91-5
* Andreas Gubo: "Geschichte der Stadt Cilli", vom Ursprung bis auf die Gegenwart, Graz, 1909.
* Fritz Zangger: "Das ewige Feuer im fernen Land", Celje, 1937.
* Ivan Stopar: "Celje", Bildband in deutscher Sprache, Motovun o.J. ca. 1987. ISBN 86-7255-004-8


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 13.12.2017 02:20 von den Wikipedia-Autoren.
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