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Blagoewgrad

Bulgarien, Blagoewgrad
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"Blagoewgrad" (, bis 1950 "Gorna Dschumaja"/) ist eine Stadt im Südwesten von Bulgarien, gleichzeitig Verwaltungssitz der Oblast Blagoewgrad und hat etwa 85.543 Einwohner (2007). Die Stadt ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Südwestbulgariens.

Lage

Blagoewgrad liegt im Tal des Flusses Struma am Fuße des Rila- und des Piringebirges, 86 km südlich von Sofia und nahe der Grenze zu Griechenland, Serbien und Mazedonien. Durch die Stadt fließt die "Blagoewgradska Bistriza".

In der Umgebung der Stadt befinden sich das Wintersport-Ressort Bodrost und die Pyramiden von Melnik und Stob, sowie das Kloster Roschen.

Geschichte
Eine antike Siedlung der Thraker namens "Scaptopara" entstand um 300 v. Chr. und wurde später von den Römern erobert. Die Siedlung war für ihre im nahen Rila befindlichen Mineralquellen berühmt.

Obwohl von der mittelalterlichen Entwicklung der Stadt kaum etwas überliefert ist, wurde die ursprünglich mehrheitlich muslimische Stadt unter osmanischer Herrschaft auf dem Balkan "Cuma-ı Bala" genannt, was auf Persisch und Osmanisch "Oberes Juma" bedeutet. Der heutige Stadtteil "Waroscha"
entstand in der Zeit der bulgarischen Wiedergeburt und blieb mit vielen typischen Gebäuden und der Kirche der Erscheinung der Hl. Muttergottes (1844) erhalten. Eine Tschitalischte (Volkshochschule) wurde 1866 gegründet.

1902 brach in der Gegend der Gorna-Dschumaja-Aufstand aus, der gegen die türkische Herrschaft gerichtet war und auch logistisch und durch Waffenlieferungen von Bulgarien aus unterstürz wurde.

Seit dem Balkankrieg von 1912/1913 ist die Stadt Teil des bulgarischen Staates. Vor dem Balkankrieg gehörte "Cuma-ı Bala" als "Kaza" zum Sandschak Serez im Vilayet Selanik.

Viele bulgarische Re-Emigranten aus Ägäisch- und Vardar-Mazedonien ließen sich in den folgenden Jahrzehnten hier nieder, wodurch die Stadt, damals noch "Gorna Dschumaja" (Горна Джумая, eine teilweise Übersetzung des osmanischen Namens) benannt, an Größe und Bedeutung wuchs.

1950 wurde die Stadt in "Blagoewgrad" zu Ehren des Gründers der Bulgarischen Kommunistischen Partei, Dimitar Blagoew, umbenannt, der selbst ein Bulgare aus Ägäisch-Makedonien war.

Skaptopara Cove auf Greenwich Island der Südlichen Shetlandinseln, Antarktika, ist nach dem antiken Vorgänger Blagoewgrads benannt.

Stadtbild

Im Stadtzentrum von Blagoewgrad, wo Architektur aus dem 19. Jahrhundert zu finden ist, gibt es eine Fußgängerzone mit zahlreichen Restaurants, Cafés und Einzelhandel. In Blagoewgrad gibt es zwei Hochschulen, die Süd-West-Universität Neofit Rilski und die Amerikanische Universität in Bulgarien. Die Stadt ist ferner Standort des 1913 aus Thessaloniki verlegten Humanistischen Gymnasiums Kyrill und Method.

Sehenswertes
Blagoewgrad ist ein bekannter, balneologischer Kurort. Schon im Mittelalter strömten Menschen zu den 30 Mineralquellen und warmen Bädern um bei einer Wassertemperatur von 55 °C Behandlungen des Stütz-Bewegungs-Apparates und für Behandlung von neurologischen-, Haut-, Nieren-urologischen- und anderen Erkrankungen zu ersuchen.

Partnerstädte
* Auburn (Alabama), USA
* Delčevo, Mazedonien
* Serres, Griechenland
* Székesfehérvár, Ungarn
* Thessaloniki, Griechenland
* Nagasaki, Japan
* Skopje , Mazedonien

Sport
Zeitweilig spielte der lokale Fußballverein Pirin 1922 in der höchsten bulgarischen Fußballliga.


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 16.07.2020 18:48 von den Wikipedia-Autoren.
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