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Bijeljina

Bosnien-Herzegowina, Bijeljina
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"Bijeljina" (kyrill. "Бијељина"; dt. veraltet "Bieglin") ist eine Stadt und die zugehörige Gemeinde im Nordosten von Bosnien und Herzegowina. Sie befindet sich in der Republika Srpska und erstreckt sich über 734 km².

Lage
Die Gemeinde Bijeljina befindet sich im Dreiländereck Kroatien-Serbien-Bosnien und Herzegowina. Sie wird im Norden von der Save und im Osten von der Drina eingegrenzt. Die Region ist auch als Semberija bekannt. Das im 16. Jahrhundert erbaute Kloster Tavna gilt als geistiges Zentrum der ansässigen serbisch-orthodoxen Christen.

Gliederung
Folgende Städte und Dörfer sind Teile der Opština Bijeljina:

Amajlije, Balatun, Banjica, Batković, Batar, Bijeljina, Bjeloševac, Brijesnica, Brodac Donji, Brodac Gornji, Bukovica Donja, Bukovica Gornja, Velika Obarska, Velino Selo, Vršani, Glavičice, Glavičorak, Glogovac, Gojsovac, Golo Brdo,Gozdevice, Dazdarevo, Dvorovi, Dragaljevac Donji, Dragaljevac Srednji, Dragaljevac Gornji, Zagoni, Janja, Johovac, Kacevac, Kovanluk, Kojčinovac, Korenita, Kriva Bara, Ljeljenča,Ljeljenca Donja,Ljeljenca Gornja, Ljeskovac, Magnojević Donji, Magnojević Srednji, Magnojević Gornji, Međaši, Mezgraja, Modran, Novo Naselje, Novo Selo, Obrijež, Ostojićevo, Patkovača, Piperci, Popovi, Pučile, Ruhotina,Slobomir, Suvo Polje, Triješnica, Trnjaci, Trnova Donja, Trnova Gornja, Tutnjevac, Ugljevik, Stari Ugljevik, Ravno Polje, Ćipirovine, Hase, Crnjelovo Donje, Crnjelovo Gornje, Čađavica Gornja, Čađavica Srednja, Čađavica Donja, Čardačine, Čengić, Donje Zabrdje.

Bevölkerung und Geschichte
1991 waren 57 % der Einwohner Serben und 31 % Bosniaken, wobei die Stadt Bijeljina und das Dorf Janja überwiegend bosniakische Bevölkerung hatten. Die umliegenden Dörfer waren dagegen zum Großteil serbisch.

Während des Bosnienkrieges wurden am 13. März 1993 alle drei Moscheen durch die serbische Miliz von Željko Ražnatović gesprengt. Die größte Moschee am Hauptplatz wurde mittlerweile mit Geldern der Europäische Union wiederaufgebaut. Die katholische Ortskirche verwahrloste zwar in dieser Zeit, blieb aber unbehelligt.

Während sich die Zahl der Bosniaken um 83,5 % reduzierte, sind Angehörige anderer Volksgruppen fast gänzlich verschwunden. Während der Flucht von Bosniaken zwischen 1992 und 1995 kamen zahlreiche serbische Flüchtlinge aus anderen Teilen Bosniens in die Gemeinde. Diese leben zum großen Teil in eilig errichteten Überbauungen, deren Häuser praktisch im Rohbau belassen wurden.

Heute (2007) wird Bijeljina überwiegend von bosnischen Serben bewohnt. Die Einwohnerzahl der Gemeinde Bijeljina stieg wegen der Flüchtlingsströme im Krieg von ca. 96.000 im Jahr 1991 auf rund 110.000.

Religion
Nachdem die Moscheen im Krieg zerstört wurden, investiert man gegenwärtig in den Wiederaufbau. Im Zentrum der Stadt befindet sich zur Zeit der Sitz des orthodoxen Bischofs von Zvornik und Tuzla.

Fernsehen und Radio
In Bijeljina befindet sich der Hörfunk- und Fernsehsender RTV BN ("Radio Televizija Bijeljina"), der in der gesamten Republika Srpska sowie über Satellit verbreitet wird.

Tourismus
Im Zentrum der Stadt befinden sich zahlreiche Kaufhäuser und Cafés. Zudem gibt es in Bijeljina ein Museum zur Regionalgeschichte sowie die Filip-Višnjič-Bibliothek. Modeschauen und Konzerte im Stadtzentrum sind überaus beliebt. In der Umgebung von Bijeljina gibt es mehrere Hotels und Motels.

Zu Ehren des Heiligen Pantaleon, dem Stadtpatron Bijeljinas, findet jedes Jahr im August ein mehrtägiges Fest statt mit Konzerten, einem Straßenmarkt und weiteren Kulturveranstaltungen.

Wenige Kilometer entfern von Bijeljna liegt der Kurort Banja Dvorovi. Man findet dort verschiedene Heilverfahren, Sport- und Freizeitangebote, sowie einen Park und zahlreiche Restaurants.

Ein touristischer Anziehungspunkt ist das ca. 5 Kilometer östlich von Bijeljina gelegene Etno Selo Stanišić, ein zum Teil der altertümlichen Bauweise der Region nachempfundenes Dorf mit einem künstlich angelegten See in der Mitte. Neben einer Kirche, zahlreichen Ausstellungen, beherbergt das Areal Restaurant und ein Hotel.

Söhne und Töchter der Stadt
* Alija Alijagić, kommunistischer Widerstandskämpfer
* Branimir Bajić, Fußballspieler
* Miloš Bojanić, Sänger
* Rodoljub Čolaković, Revolutionär und Schriftsteller
* Faruk Hujdurović, Fußballspieler
* Savo Milosević, Fußballspieler
* Enid Tahirović, Handballspieler
* Zvonimir Vučković, königstreuer Feldherr


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 20.02.2020 01:59 von den Wikipedia-Autoren.
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