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Belgorod

Russland, Belgorod
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"Belgorod" ( für "Weiße Stadt", auch "Bjelgorod"; ukrainisch Білгород/"Bilhorod") ist eine Stadt in Russland in der Oblast Belgorod nahe der ukrainischen Grenze. Belgorod hat 348.200 Einwohner (2007).

Lage
Die Stadt liegt am Oberlauf des Sewerski Donez, rund 695 Kilometer südlich von Moskau, etwa auf halber Strecke zwischen Charkiw (Ukraine) und Kursk (Russland). Sie erhielt ihren Namen von den Kalk- und Kreidefelsen, an denen sie gebaut ist.

Geschichte
Die Wurzeln der Stadt reichen bis auf ein Wehrdorf zurück, das gegen die Eroberer aus Asien errichtet wurde. Eine Festung bildete hier das militärische Zentrum des Erdwalls an der Südgrenze, an dem das Tatarenheer von Dschingis Khan zunächst aufgehalten worden sein soll. Später bildete die "Belgorod-Linie" von der Wolga über Woronesch am Don bis in die Ostukraine eine russische Verteidigungslinie gegen die Tataren. Der Bau der Eisenbahnlinie Kursk–Charkiw (1869) beflügelte dann auch die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt deutlich.

Seit 1918 gehörte Belgorod zur unabhängigen Ukrainischen Volksrepublik (UNR) und so 1918 vorübergehend dem Hetmanat an, einem deutschen Marionettenstaat unter Skoropadskyj. Ab 1919 gehörte Belgorod wieder zu Russland.

Vom 25. Oktober 1941 bis zum 22. August 1943 war die Stadt von der deutschen Wehrmacht besetzt. Obwohl die Stadt zur Ukraine gehörte, war die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung ethnische Russen.
Vor dem Einmarsch der Deutschen waren viele Einwohner nach Osten geflohen, so dass die Stadt nur noch ca. 20.000 Einwohner hatte. Ab 1942 wurden tausende verbliebene Einwohner im arbeitsfähigen Alter nach Deutschland verschleppt.
Am 5. Februar 1942 gelang es ukrainischen Partisanen, die Stadt kurzzeitig zurückzuerobern. Im August 1943 war Belgorod erneut Schauplatz heftiger Kämpfe. Die Stadt wurde zu über 90 % zerstört. Zur Zeit der Befreiung lebten in Belgorod weniger als 700 Menschen.

1954 wurde Belgorod zur Hauptstadt der neu gebildeten Oblast Belgorod.

Heute ist die Stadt Wirtschafts- und Verwaltungszentrum der Region und Sitz eines Erzbischofs.

Stadtgliederung
Flughafen Belgorod

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"Quelle:"

Weiterführende Bildungseinrichtungen
1912
* Universität der Verbraucherkooperative Belgorod
* Institut Belgorod der Kooperative
* Institut für Ökonomie und Verwaltung Belgorod
* Juristisches Institut Belgorod des Innenministeriums Russlands
* Landwirtschaftliches Institut Belgorod
* Staatliche Landwirtschaftliche Akademie Belgorod
* Staatliche Pädagogische M.-S.-Olminski-Universität Belgorod
* Staatliche Technologische Akademie Belgorod für Baustoffe
* Staatliche Universität Belgorod
* Staatliches Pädagogisches M.-S.-Olminski-Institut Belgorod
* Technologisches I.-A.-Grischmanow-Institut Belgorod für Bauwerkstoffe
* Fakultät des Allunionsferninstituts für Finanzen und Ökonomie Belgorod
* Filiale der Internationalen Slawischen G.-R.-Derschawin-Universität
* Filiale der Internationalen Universität Moskau für Business und Informationstechnologien
* Institut für Ingenieurwesen, Management, internationale Attestation und Recht Belgorod
* Institut für Unternehmertum und Kultur Belgorod

Städtepartnerschaften
Belgorod unterhält seit 1990 eine Städtepartnerschaft mit der deutschen Stadt Herne.
Ferner existieren Partnerschaften mit der englischen Stadt Wakefield und der polnischen Stadt Opole, deutsch Oppeln.

Sport
Im Fußball ist die Stadt durch den Verein FK Saljut-Energija Belgorod vertreten.

Söhne und Töchter der Stadt
* Swetlana Chorkina (* 1979), Politikerin, ehemalige Turnerin
* Andrei Lutai (* 1986), Eiskunstläufer
* Konstantin Prichodtschenko (* 1979), Sportschütze
* Alexei Rastworzew (* 1978), Handballspieler


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 26.02.2021 19:48 von den Wikipedia-Autoren.
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