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Niederbayerischer Braumeister erfand in Pilsen weltberühmtes Bier
Wer von Ostbayern über die Autobahn nach Prag fährt, kommt an Pilsen nicht vorbei. Berühmt wurde und ist diese Stadt, wegen ihres Biers: dem Pils oder Pilsener. Dieser heute meistgetrunkene Biertyp der Welt ist Ergebnis eines bayerisch-böhmischen Know-how-Transfers, der bereits 200 Jahre vor der Aufnahme Tschechiens in die Europäische Gemeinschaft bestens funktionierte. Denn erfunden wurde das Pilsner, weltweit der Star unter den Bieren, Mitte des vorletzten Jahrhunderts nicht von einem Böhmen, sondern von einem Braumeister aus Niederbayern: Josef Groll aus der Donaustadt Vilshofen.

Vilshofen/Pilsen (obx). Das Wasser von Pilsen sei besser zu trinken, als das in der Stadt gebraute Bier, hieß es Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Qualität des Biers war so schlecht, dass im Jahr 1838 sogar der Magistrat von Pilsen die öffentliche Vernichtung von 36 Fässern anordnete - eine große Schande für die Bier liebenden Böhmen. Die suchten deshalb nach diesem Vorfall einen kompetenten Berater aus dem damals bereits für sein Bier berühmten Bayern. Angeheuert wurde der 29 Jahre junge Josef Groll. 1842 reiste der Braumeister mit einem alten Braurezept seines Vaters in der Tasche und zwei Helfern ins 180 Kilometer entfernte Pilsen. Innerhalb weniger Monate schaffte Groll, woran sich zuvor die böhmischen Braumeister erfolglos versucht hatten und erfand den heute meistgetrunkenen Biertyp der Welt.

Zunächst stellte er die bis dahin übliche obergärige Bierproduktion auf eine Untergärung um. Sein entscheidender Einfall aber war der Austausch des damals dunklen gegen helles Malz und er setzte überdurchschnittlich viel Hopfen zu. Das weltberühmte Pilsner mit seiner lichtgelben Farbe und dem edel-bitteren Geschmack war geboren. Auch 2009 entfielen wieder zwei Drittel des gesamten deutschen Bierausstoßes von zuletzt 100 Millionen Hektolitern pro Jahr auf diese herb-hopfige Gerstensaft-Sorte. Weizen, Kölsch, Dunkelbier und Co. können von solchen Zahlen nur träumen. Jeder zweite Mann trinkt einmal pro Woche ein Pils, ein Drittel sogar mehrmals wöchentlich. Der Bier-Pro-Kopf-Verbrauch von rund 108 Litern sichert den Deutschen nach den letzten vorliegenden Zahlen aus 2008 Platz drei der Europa-Rangliste, hinter Tschechien (157 Liter) und fast gleichauf mit Österreich (109 Liter).


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