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Bataisk

Russland, Bataisk
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"Bataisk" () ist eine russische Großstadt mit rund 103.100 Einwohnern (Stand 2007) in der Oblast Rostow, wenige Kilometer südlich der Metropole Rostow am Don am gegenüberliegenden Ufer des Don gelegen.

Geschichte
Die Stadt wurde 1769 als Stützpunkt zum Schutz des wichtigen Hafens Asow an der Don-Mündung ins Asowsche Meer gegen Angriffe des Krim-Chanats errichtet. Vor dem Russisch-Türkischen Krieg der Jahre 1768–74 gehörte die Gegend um die heutige Stadt zum Osmanischen Reich. Damals befand sich dort ein Tatarenstützpunkt namens "Batai", von dem auch der heutige Stadtname abstammt.

An der Ortseinfahrt von Bataisk
Im 19. Jahrhundert verlor Bataisk seine militärische Bedeutung und entwickelte sich vor allem dank der in seiner Nähe verlaufenden Straße zwischen dem russischen Kernland und der Kuban-Region. Außerdem wurde 1875 die bis ins Nordkaukasus führende Eisenbahnlinie durch Bataisk verlegt.

In den 1920er-Jahren wurde der Ort flächendeckend elektrifiziert, was die Entstehung erster Industriebetriebe – unter anderem einer Brotfabrik – ermöglichte. 1927 erhielt der Ort den Status einer Arbeitersiedlung, und 1938, als dort inzwischen fast 50.000 Einwohner lebten, die Stadtrechte. 1931 wurde in Bataisk eine Militärfliegerschule gegründet, zu deren bekannten Schülern später unter anderem der Kosmonaut Wladimir Komarow gehörte.

Im Juli 1942 fanden in Bataisk heftige Kämpfe zwischen der Roten Armee und der Deutschen Wehrmacht statt, welche bei Rostow einen Brückenkopf über den Don errichtet hatte. Von hier aus stieß sie Richtung Kaukasus vor, musste die Stadt aber nach der Niederlage von Stalingrad 1943 wieder räumen. Insgesamt kamen während der Kämpfe um die Stadt rund 3500 ihrer Einwohner ums Leben. Nach dem Krieg wurde jedoch die Infrastruktur der Stadt rasch wiederhergestellt und in den 1950er- und 1960er-Jahren weiter ausgebaut.

Wirtschaft und Verkehr
Die Industrie der Stadt ist vorwiegend auf den Bedarf der benachbarten Metropole Rostow ausgerichtet. Zu nennen sind unter anderem Nahrungsmittel- und Textilfabriken sowie Betriebe der Baustoff- und Stahlbetonindustrie.

Die Stadt hat Anschluss an die Fernstraße M4 und gilt auch als Eisenbahnknotenpunkt. Hier hat sie vor allem für den Güterverkehr Bedeutung.

Söhne und Töchter der Stadt
*Tatjana Lyssenko (* 1983), Hammerwerferin


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 15.10.2019 01:15 von den Wikipedia-Autoren.
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