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Angreifer vor Wiener Botschafterresidenz hatte wohl politisches Motiv

Österreich
13.03.2018
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Wien (dpa) - Nach dem Messerangriff auf einen Wachsoldaten vor der iranischen Botschafter-Residenz in Wien gibt es erste Hinweise auf einen möglichen politischen Hintergrund. Der 26-jährige Angreifer, ein Mann mit österreichischem Pass und ägyptischen Wurzeln, habe «eindeutig Sympathie zum politischen Islam», sagte die Generaldirektorin für die öffentliche Sicherheit, Michaela Kardeis, am Dienstag in Wien.

Die bei einer Hausdurchsuchung sichergestellten Dokumente seien aber noch nicht vollständig ausgewertet. Der 26-Jährige war bei seiner Attacke in der Nacht zum Montag von dem Wachsoldaten erschossen worden. Der Soldat war leicht verletzt worden.

Am Dienstag kam es vor dem Parlament in Wien zu einem weiteren Zwischenfall. Laut Kardeis ging ein unbewaffneter Afghane auf ein Mitglied des Sicherheits-Teams los. Der Mann sei mit Hilfe von Pfefferspray überwältigt worden.

 

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