Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
Center Parcs - der Familienkurzurlaub im Internet!


Espresso der Extra-Klasse


     
Hotelsuche in 
 

Ajtos

Bulgarien, Ajtos
Von Wikipedia - die freie Nachrichtenenzyklopädie   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  

Ajtos - Bulgarien - Nachbarorte: Burgas, Warna, Dewnja, Schumen, Preslaw, Sliwen, Jambol, Karnobat, Zarewo, Malko Tarnowo
"Ajtos" (bulg. , andere Schreibweisen auch "Aitos" und "Aytos") ist eine Stadt in Ost-Bulgarien in der Oblast Burgas. Sie befindet sich in der Oberthrakische Tiefebene und in der Nähe des Schwarzen Meeres.

Geschichte
Ajtos wurde von den Thrakern vor über 2500 Jahren unter den Namen "Akvilia" gegründet. Der Name der Stadt Ajtos kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Adler" (Aetos). Einer Legende nach soll einer von Orpheus Anhängern namens "Aetos" die Stadt gegründet haben. Im Laufe der Geschichte war sie auch unter den Namen Aetos, Astos, Idos und Akvilia bekannt.

Im Jahre 72 v. Chr. eroberte der römische Feldherr Lucullus die Region.

In der Spätantike und im frühen Mittelalter wurde die Stadt mehrmals von Awaren, Hunnen, Goten, Bolgaren angegriffen und nicht selten zerstört.

Mit der Teilung des Imperii Romani wurde die Region byzantinisch. Als Konstantinopel zur Hauptstadt des Oströmischen Reiches wurde, wurde die bis dahin gesamte entlegene Grenzregion zum Vorhof des neuen Staatszentrums. Die Festung von Aytos nahm einen bedeutenden Rang in der Verteidigung des Landes dar. Sie sicherte einerseits den Pass (heute Ajtos-Pass genannt) hinter Stadt, der durch das östliche Balkangebirge in die Donautiefebene führte und der kürzeste nord-südlicher Weg nach Konstantinopel war. Anderseits sicherte sie in ost-westlicher Richtung die Strasse die Thrakien mit den kaiserlichen Bäder in "Aqua Kalidae" und dem schwarzmeer Hafen Develtum verband.

Zwischen den Jahren 701 und 718, während der Herrschaft von Khan Terwel wurde die Stadt und die Region Teil des bulgarischen Reiches. Auch als bulgarische Festung, nahm sie einen bedeutenden Rang in der Verteidigung des Landes ein, der einen möglichen Einfall der Byzantiner und später der Kreuzritter und der Osmanen verhindern sollte.

1206 wurde "Aetos" jedoch vom anrückenden Lateinischen Kaiser Heinrich zerstört. Im Oktober 1366 erhielten hier die Truppen von Amadeus VI. Graf von Savoyen, der im Zuge eines Feldzuges gegen die Türken die bulgarischen Städte zu erobern versuchte, eine herbe Niederlage.

1378 wurde die Stadt von Murat I. erobert und dem Osmanischen Reich zugehörig gemacht. Dabei wurde die Festung zerstört.

Während des Russisch-Türkischen Kriegs 1828/1829 verwandelte General Hans Karl von Diebitsch die Stadt in einen Stützpunkt von strategischer Bedeutung. Nach dem Friede von Adrianopel (1829) flohen deshalb viele Bürger nach Bessarabien. Während des nahezu 100jährigen Prozesses der Bulgarischen Wiedergeburt kämpfte die Bevölkerung von Ajtos für die Einigung und Befreiung Bulgariens. Wassil Lewski (1837-1873), der führende Revolutionär der nationalen Wiedergeburt in Bulgarien, organisierte in der Stadt ein Revolutionskommitee.

Ajtos entwickelt sich mehr und mehr zum Handelszentrum der Region. In dieser Zeit war Ajtos ein multi-ethnische Stadt mit ein jüdisches (großteils aus Spanien vertriebenen sephardischen Juden), armenisches, bulgarisches und türkisches Viertel.

Im Züge des „Russisch-Türkischen Befreiungskrieg“ von 1877/78, endete 1878 formal die osmanisch-türkische Herrschaft über der Stadt. Nach dem Berliner Kongress wurde Aytos jedoch erneut Teil des Osmanischen Reiches und in der autonomen Provinz Ostrumelien bis zu derer Vereinigung (1885) mit dem Fürstentum Bulgarien eingegliedert. Nach der Befreiung wurde jedoch die nah gelegene Hafenstadt Burgas zum neuen administrativen Verwaltungszentrum. In der darauffolgende Zeit wurde Ajtos dem Distrikt Burgas administrativ eingegliedert.

Nach der Balkankriege (1912-1913) wurde Ajtos mit Flüchtlinge (Thrakische Bulgaren) aus Ost-, und Westthrakien überflutet. Aus den Flüchtlingslager dieser Zeit entstanden die heutige Stadtviertel „Hisarja“ und „Strandscha“.

Berühmte Töchter und Söhne

* Ivana - Sängerin
* Filip Kutew - Komponist


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 26.06.2017 02:03 von den Wikipedia-Autoren.
Überblick
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Wenn Sie noch nie in Bulgarien waren, dann kommen Sie an folgenden Highlights nicht vorbei: 1) Sofia: Rauschendes Nachtleben in einer modernen Millionenstadt, die nicht allzu viel Tradition, dafür eine umso quirligere Kulturszene zu bieten hat.
Der Eiserne Vorhang ist gefallen. Aber der westliche Blick ist immer noch getrübt vom Grauschleier der kapitalistischen Gardine, die zwischen der angeblich so farbenfrohen Warenwelt hie und der vermeintlich grauen, postsozialistischen Welt da Falten
Die Republik Bulgarien, in etwa so groß wie die rebellische Karibikinsel Kuba, liegt im östlichen Teil der Balkanhalbinsel und bietet ähnlich wie das Castro-Fernziel nur viel näher außer endlosen, zum Teil auch noch unerschlossenen Stränden an
Schumen (rotes Viereck) - Bulgarien - Nachbarorte: Kaspitschan, Preslaw, Targowischte, Warna, Burgas"Schumen" (bulgarisch ) ist eine Stadt in Ostbulgarien. Von 1950 bis 1965 war der Name der Stadt Kolarowgrad.Geographische LageSchumen liegt am
Gorna Orjachowiza in Bulgarien - Nachbarorte: Weliko Tarnowo, Bjala, Russe, Rasgrad, Popowo, Targowischte, Kotel, Sliwen, Kasanlak, Gabrowo, Trojan, Plewen, Lewski, Swischtow, Nikopol "Gorna Orjachowiza" (bulg.: ) ist eine Stadt in Nordbulgarien,
Pasardschik - Bulgarien - Nachbarorte: Plowdiw, Welingrad, Panagjurischte, Karlowo, Slatiza, Sofia, Samokow, Dupniza, Raslog, Sandanski, Goze Deltschew, Smoljan, Madan "Pasardschik" (bulgarisch ) ist eine Stadt in Bulgarien und Hauptstadt des
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Sofia (dpa) - Mazedonien will Streitfragen mit Bulgarien beilegen, um Hindernisse für einen gewünschten Nato- und EU-Beitritt aus dem Weg zu räumen. Beide Staaten wollten am 2. August in Mazedonien einen «Vertrag über gute Nachbarschaft»
Jakarta (dpa) - Auf der indonesischen Ferieninsel Bali sind vier ausländische Häftlinge aus einem Gefängnis geflohen. Nach Angaben der Leitung der Haftanstalt Kerobokan gelang es ihnen am Montag, über einen Tunnel auszubrechen. «Sie sind durch
Sofia (dpa) - Bulgarien wird das Mehrheitswahlrecht doch nicht einführen. Das Parlament in Sofia lehnte am Donnerstag die Ablösung des jetzigen Verhältniswahlrechts ab. Gegen die von der bürgerlichen Regierungspartei GERB eingebrachte Novelle
Sofia (dpa) - Der Pilot eines bulgarischen Helikopters ist bei einem Absturz im Schwarzen Meer ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich am Freitag während einer Militärübung, wie das Verteidigungsministerium in Sofia mitteilte. Der
Sofia (dpa) - In Bulgarien sind neun Flüchtlinge bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Insgesamt 17 illegal eingereiste Menschen seien mit einem Kleinbus unterwegs in die Hauptstadt Sofia gewesen, teilte das Innenministerium am
Wiesbaden/Dresden (dpa) - Die Innenminister Hessens und Sachsens haben die Forderung nach einem EU-Reiseregister bekräftigt. Es sei wichtig, auf europäischer Ebene klare Regelungen zu schaffen, betonten der Vorsitzende der Innenministerkonferenz,
Wetter

Sofia


(26.06.2017 02:03)

17 / 29 °C


27.06.2017
17 / 31 °C
28.06.2017
19 / 30 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN
banner

banner

banner

banner

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum